Wer zahlt für die Folgen eines GAUs?
Frage von Kevin: Wer zahlt für die Folgen eines GAUs?
Da ja jetzt gerade das mit der Kühlung und dem damit eventuell verbundenen GAU wieder aufflammt..nein ich will keine Panik machen..besser ich spring zu Tschernobyl. Jedenfalls wer hat damals bei Tschernobyl für die Folgeschäden gezahlt. Ich meine, da gibt es zum einen die ganzen Strahlenkranken, dann die Schäden für die Ökonomie in nah und fern sowie damit verbunden auch die Wirtschaft im eigenen so wie in anderen Ländern. Zahlt der Betreiber des AKWs oder das Land oder wie handhabt man das?
Beste Antwort:
Answer by John D
Es zahlen die Versicherungen und Rückversicherungen im Rahmen der abgeschlossenen Verträge
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3 Leser haben diesen Beitrag kommentiert
26.10.2011 - 03:10:27Auch hier gilt das Verursacherprinzip, egal ob der Betreiber des AKW versichert ist oder nicht. Allerdings befürchte ich, dass die Deckungssumme einer Versicherung die Gesamtschäden eines GAUSs nicht im vollem Umfang abdecken wird. Geht dann wegen der Forderungen auch der Betreiber in die Insolvenz bleibt es wie oft beim Steuerzahler hängen.
Ich bin der Meinung, einen GAU versichert keine Versicherung. Nicht umsonst ist der Staat mit der Aufsicht betraut.
Für einen Gau bezahlen die Menschen und somit der Staat, die Allgemeinheit.
Wobei die Entwicklung der Atomkraft auch schon der Staat finanzierte.
Die Reaktoren werden dann mit privatem Kapital errichtet und unter behördliche Aufsicht gestellt. Mehr oder weniger gut.
Bei einem GAU ist dann die Aufsicht nicht genügend gewesen und auch haftbar – der Staat – wir.
Die Gewinne aus der Stromproduktion gehen aber den Geldgebern, Gesellschafter, Aktionäre, usw. in die Tasche.
Allerdings ist keine Gemeinde böse, wenn eine Atomkraftwerk dort entsteht, die Gewerbesteuer ist immens.
Keiner, wer soll denn danach noch zahlen?